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Regierungsstabilität in Osteuropa : der Einfluss von Parlamenten und Parteien

Government stability in Eastern Europe : the influence of parliaments and political parties
[Arbeitspapier]

Harfst, Philipp

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-115469

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Da die Stabilität einer Regierung eine der Voraussetzungen ihrer Effektivität ist und gerade mittelosteuropäische Regierungen mit einem beachtlichen Problemdruck konfrontiert waren und sind, kommt der Regierungsstabilität in dieser Region eine besondere Bedeutung zu. Dieses Papier analysiert die Bedingungen stabiler Regierungen auf der Grundlage institutioneller Regelsysteme sowie Charakteristika des Parteiensystems. Grundlage der Untersuchung sind 76 Regierungen in 16 osteuropäischen Mitgliedsstaaten des Europarats bis Januar 1999. Die Analyse ergibt, dass sowohl institutionelle Regelsysteme wie auch die Zahl der im Parlament vertretenen Parteien einen messbaren Einfluss auf die Stabilität einer Regierung haben: Einerseits lässt sich mit Hilfe der institutionellen Regeln zu Investitur, Parlamentsauflösung und Misstrauensvoten das Instabilitätsrisiko einer Regierung bestimmen, andererseits sind vor allem fragmentierte Parteiensysteme nicht in der Lage, stabile Regierungen hervorzubringen." (Autorenreferat)

"Governments in Eastern European transition countries are confronted with comparatively large problems. Therefore, and as far as the stability of a government can be considered one of the prerequisites of its efficiency, this paper analyses the conditions of stable government on the basis of institutional rules and the characteristics of party systems. Empirical evidence is drawn from data on 76 governments in 16 Eastern European member states of the Council of Europe till January 1999. The result is that institutions matter as well as the number of parliamentary parties: On the one hand, institutional rules on investiture, dissolution of parliament, and votes of non-confidence determine the risk of governmental instability, on the other hand fragmented party systems cannot produce stable governments." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter government; political stability; Eastern Europe; parliament; party; party system; institutional factors
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 38 S.
Schriftenreihe Veröffentlichung / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Sozialer Wandel, Institutionen und Vermittlungsprozesse, Abteilung Institutionen und sozialer Wandel, 01-204
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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