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Tacit collusion in repeated auctions

Stillschweigende Kollusion in wiederholten Auktionen
[Arbeitspapier]

Blume, Andreas; Heidhues, Paul

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-115426

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "The authors study tacit collusion in repeated auctions in which bidders can only observe past winners and not their bids. They adopt a stringent interpretation of tacit collusion as collusion without communication about strategies that we model as a symmetry restriction on repeated game strategies: Strategies cannot discriminate among initially nameless bidders until they have become named through winning an auction. The authors obtain three classes of results: 1. Completely refraining from using names, i.e. strengthening the symmetry constraint, rules out collusion altogether, and even if naming is permitted, as per our definition of tacit collusion, the lack of communication limits collusive strategies and payoffs among impatient bidders. 2. If communication is allowed, there are sustained improvements over bid rotation and competitive bidding among patient bidders. 3. These gains extend to tacit collusion among patient bidders. However, whether tacit or not, collusion need not be efficient." (author's abstract)

"Der Beitrag untersucht die Möglichkeiten von 'tacit collusion' (stillschweigender Kollusion) in wiederholten Auktionsspielen in welchen nur die vergangenen Gewinner nicht aber deren Gebote bekannt sind. Dabei wird 'tacit collusion' als kollusives Verhalten ohne Absprachen zwischen den Bietern interpretiert. In dem Artikel werden insbesondere auch vor dem Spiel getroffene Absprachen über Strategien ausgeschlossen. Das Fehlen solcher Absprachen wird durch Symmetrierestriktionen modelliert: Strategien können solange nicht zwischen anfangs 'namenlosen' Bietern unterscheiden, bis diese sich durch das Gewinnen einer Auktion von den anderen Bietern differenzieren. Es werden drei Arten von Ergebnissen hergeleitet: 1. Stärkt man die Symmetrierestriktionen und verlangt symmetrisches Verhalten in jeder Periode, so kann keine Kollusion auftretten. Aber auch weniger starke Symmetrierestriktionen, die prinzipiell eine endogene Rollenverteilung ermöglichen, schränken die möglichen Kollusionsgewinne bei ungeduldigen Bietern ein. 2. Erlaubt man vor dem Spiel getroffene Absprachen über die Strategiewahl, so können hinreichend geduldige Bieter unbegrenzt höhere Gewinne erhalten als die Gewinnne bei wiederholtem Konkurrenzverhalten oder bei einer einfachen Bieterrotation. 3. Dies gilt auch für Kollusion ohne Absprachen falls die Bieter hinreichend geduldig sind. Jedoch, ob mit oder ohne a-priori Absprachen, effiziente Kollusion kann selbst bei extrem geduldigen Bietern unmöglich sein." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter fraud; game theory; strategy; supply; selling; communication; demand; market; auction
Klassifikation Marketing
Methode Theorieanwendung
Freie Schlagwörter Versteigerung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2001
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 52 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Markt und politische Ökonomie, 01-23
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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