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Lobbying and regulation in a political economy : evidence from the US cellular industry

Lobbying und Regulierung in einer politischen Ökonomie : Evidenz aus der US-amerikanischen Mobilfunk-Industrie
[Arbeitspapier]

Duso, Tomaso

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-114940

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "This paper develops a political-economy model of price regulation. Firms' lobbying activity for a given regulatory status might generate a simultaneity problem between the effects and the determinants of regulatory decisions. We explicitly model this two way causality, and empirically test our model in the U.S. mobile telecommunications industry. We find support for our approach: Regulatory choice should be considered endogenous. Accounting for the simultaneity bias, we show that regulation, whenever it actually took place, did not reduce significantly cellular tariffs. However, it would have been more effective if applied in those markets which have not been regulated. To explain this finding, we show that firms' lobbying activity on regulatory choice has been successful, so that firms were able to avoid regulation in those markets where it would have been more effective. From the political economy side, we provide evidence that the probability of price regulation was higher, ceteris paribus, when the regulator was elected by politicians, when the state's governor came from the Republican Party, when the government was politically stable, and when the regulation's opportunity costs were low." (author's abstract)

"In diesem Beitrag wird ein polit-ökonomisches Modell der Preisregulierung entwickelt. Es wird explizit berücksichtigt, daß die Unternehmen die Regulierungsentscheidung der Aufsichtsbehörde beeinflussen können, um ihre Interessen zu vertreten, und deswegen kann ein Simultaneitätsproblem zwischen den Determinanten und den Wirkungen der Regulierungsentscheidung entstehen. Anhand von US-amerikanischen Daten für die Mobilfunk-Industrie (1984-1988) kann die Hypothese, daß die Regulierungsentscheidung endogen durch das Verhalten der Unternehmen am Markt mitbestimmt wird, nicht verworfen werden. Bei Berücksichtigung dieser Simultaneität kann gezeigt werden, daß die Regulierung die Mobilfunktarife nicht stark gesenkt hat, wo sie angewandt wurde. Jedoch zeigt das ökonometrische Modell, daß die Regulierung gerade in solchen Märkten effektiver gewesen wäre, die tatsächlich nicht reguliert wurden. Dieses Phänomen läßt sich durch die Theorie des Lobbying erklären. Bewirkt Regulierung große Preissenkungen, so haben die Unternehmen einen großen Anreiz durch Lobbying eine Regulierung der Mobilfunktarife abzuwehren, mit der Wirkung, daß seltener reguliert wird. Sind die Wirkungen der Regulierung hingegen gering, so sind auch die Lobbying-Anreize klein und Regulierung wird häufiger beobachtet. Außerdem zeigt sich, daß die Regulierungswahrscheinlichkeit eines Marktes ż ceteris paribus - stieg, wenn die Regulierungsbehörde von Bürgern gewählt wurde, wenn der Gouverneur des Bundesstaats der republikanischen Partei angehörte, wenn die Regierung politisch stabil war und wenn die Opportunitätskosten der Regulierung gering waren." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter formation of prices; political economy; lobby; United States of America; telecommunication; competition; telephone; North America
Klassifikation Volkswirtschaftslehre
Methode Theorieanwendung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2001
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 43 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Marktprozeß und Unternehmensentwicklung, 01-03
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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