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Mitbestimmung für die Europäische Aktiengesellschaft : nützliche Lehren aus mehr als dreißig Jahren Seifenoper

Codetermination for the European corporation : useful lessons from than thirty years of soap opera
[Arbeitspapier]

Sorge, Arndt

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-114646

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Dreißig Jahre lang haben Instanzen der EU (früher: EWG = Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, dann EG = Europäische Gemeinschaften) Entwürfe eines Statuts für eine Europäische Aktiengesellschaft (SE), bestimmt für multinationale Unternehmen, behandelt, bevor eine neue Form des Status 2001 Rechtskraft erlangte. Besonders kontrovers waren an dem jeweiligen Statutentwurf die Regelungen zur Mitbestimmung. Langfristig zeigte sich eine zunehmende Tendenz zur Renationalisierung der Regulierung von Mitbestimmung, und zu allein rudimentären materialen Beteiligungsrechten. Dabei spielten allgemeine Renationalisierungstendenzen und der internationale Aufschwung der Arbeitsbeziehungen nach anglo-amerikanischem statt 'rheinischem' Muster eine wichtige Rolle. Es zeigte sich aber auch, dass 'unpolitische' Sozialforschung einen guten Teil der mühsam gefundenen Lösung vorweg nehmen oder vorhersagen konnte: Die unternehmensspezifische Ausgestaltung der Europäischen Betriebsräte im Anschluss an nationale Organe, unter Verzicht auf Urwahl, hatte der Verfasser bereits im Abschluss einer vergleichenden Untersuchung 1974 mit vorgeschlagen. Die Geschichte des Statuts scheint exemplarisch zu zeigen, dass europäische Integration, wie nationale auch, über weite Strecken paradox verläuft." (Autorenreferat)

"For thirty years bodies of the EU (earlier: EEC = European Economic Community, then EC = European Communities) have dealt with drafts of a European Company (SE) statute, destined for multinational enterprises, before a new version of the Statute came into force in 2001. There was in particular, with regard to any given draft, controversy around regulations concerning participation and co-determination. In the long run, there has been an increasing tendency towards re-nationalisation of co-determination regulations, and towards rather rudimentary material rights of participation. More general re-nationalisation tendencies and the international ascendancy of industrial relations following Anglo- American rather than 'Rhenish' patterns had an important role in this development. But it could also be seen that 'apolitical' social research was able to anticipate or predict a good part of the regulation so painfully established: Enterprise-specific design of European Works Councils linked up with national representative bodies had already been proposed by the author, in the conclusions of a comparative study in 1974. The history of the Statue appears to demonstrate a paradox of European integration which had also emerged with respect to national integration." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter labor relations; corporate constitution; corporate governance; codetermination; European Law; European social policy; corporate law; corporation
Klassifikation Wirtschaftspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 24 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Organisationen und Wissen, Abteilung Internationalisierung und Organisation, 2006-204
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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