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Affected and subjected - the all-affected principle in transnational democracy theory

Betroffen und beteiligt - der Anspruch auf Partizipation aller Betroffenen in der transnationalen Demokratietheorie
[Arbeitspapier]

Karlsson, Johan

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-114538

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Many transnational democrats support their claims for global democratic reform by appealing to the so-called all-affected principle, stating that everyone who is affected by a decision has a right to participate in making it. Although often identified as a core principle of democratic theory, the allaffected principle is difficult both to interpret and to apply. In the first part of this paper, I examine the critique against the all-affected principle, arguing that specifying what it means to be affected is itself a highly political issue, since it must rest on some disputable theory of interests, and that the principle does not solve the problem of how to legitimately constitute the democratic community, since such acts, too, are decisions which affect people. Furthermore, I argue that applying the principle comes at too high a cost: either political boundaries must be redrawn for each issue at stake or we must ensure that democratic politics only has consequences within an enclosed community, and that it affects its members equally. In the second part of the paper, I consider how two versions of transnational democratic theory - cosmopolitan democracy and deliberative democracy, both of which rely on the all-affected principle - may respond to this critique. In the final part of the paper, I discuss a possible replacement for the all-affected principle, an alternative principle according to which everyone who is subject to the laws should be granted the right to participate in making them. This subject-to-law principle solves some, but not all, of the problems that followed from the all-affected principle." (author's abstract)

"Viele Vertreter einer transnationalen Demokratie stützen ihre Forderungen nach globalen demokratischen Reformen auf das so genannte all-affected-Prinzip, nach dem alle Personen, die von einer Entscheidung betroffen sind, auch das Recht haben, diese mitzubestimmen. Obwohl das all-affected-Prinzip als eines der grundlegendsten Prinzipien der demokratischen Theorie gelten kann, ist es schwierig zu interpretieren und anzuwenden. Der erste Teil des vorliegenden Papiers widmet sich der Kritik am all-affected-Prinzip. Dabei wird argumentiert, dass schon allein die Spezifizierung, wer betroffen ist, eine höchst politische Frage ist, da sie notwendigerweise auf anfechtbaren Interessentheorien beruhen muss. Das Prinzip löst außerdem nicht das Problem der legitimen Konstituierung einer demokratischen Gemeinschaft, weil solche Vorgänge ebenfalls Entscheidungen sind, die Menschen betreffen. Weiterhin wird argumentiert, dass die Anwendung des Prinzips hohe Kosten mit sich bringt: Entweder müssen die politischen Grenzen bei jeder anstehenden Frage neu gezogen werden, oder es muss sichergestellt werden, dass demokratische Politik ausschließlich im Rahmen einer abgeschlossenen Gemeinschaft wirkt und deren Mitglieder gleichermaßen betrifft. Im zweiten Teil werden zwei Versionen von transnationaler Demokratie, die beide auf dem all-affected-Prinzip beruhen - kosmopolitische Demokratie und deliberative Demokratie - darauf untersucht, wie sie auf die formulierte Kritik antworten können. Im letzten Teil wird ein alternatives Prinzip, das subject-tothe-law-Prinzip, als möglicher Ersatz für das das all-affected-Prinzip diskutiert. Dem subject-to-the-law-Prinzip zufolge sollte jeder Person, die den Gesetzen unterliegt, das Recht zugesprochen bekommen, an deren Schaffung teilzunehmen. Dieses subject-to-the-law-Prinzip löst einige, aber nicht alle Probleme, die sich aus dem all-affected-Prinzip ergeben." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter participation; democracy; democratization; globalization; global governance; the affected party; affectedness; interest; interest orientation; pressure-group politics
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 27 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie, Abteilung Transnationale Konflikte und Internationale Institutionen, 2006-304
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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