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Präventive Selbstverteidigung als Antwort? : Rekonstruktion eines Weltbildes

Preventive self-defense as an answer?
[Arbeitspapier]

Schwehm, Johannes

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-114216

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Wenige Monate nach den verheerenden Terroranschlägen vom 11. September 2001 deklarierte die Regierung der Vereinigten Staaten ein Recht auf präventive Selbstverteidigung. Der von der Bush-Administration unilateral verkündete Anspruch auf ein solches Recht ist sowohl inner- als auch außerhalb der USA heftig umstritten. Sofern auf Grund der geringen Anschlussfähigkeit an klassische Politikansätze, akademische Theorieschulen, tradierte Moralvorstellungen und existierende Normensysteme die Legitimität präventiver Selbstverteidigung nicht per se bestritten werden soll, bedarf es für eine konstruktive Auseinandersetzung mit dieser Position zunächst einer genuinen Betrachtung des Weltbildes, vor dessen Hintergrund die Befürworter präventiver Selbstverteidigung argumentieren. In diesem discussion paper soll daher der Versuch unternommen werden, das hinter dem Anspruch auf präventive Selbstverteidigung stehende Weltbild zu rekonstruieren und umfassend darzustellen. Das Ziel des Aufsatzes ist es, eine gegenwärtig äußerst einflussreiche, in der bisherigen akademischen Literatur allerdings selten tatsächlich ernst genommene und häufig rasch als unterkomplex abgehandelte Weltanschauung aufzuarbeiten. Dies geschieht nicht zuletzt in der Hoffnung, den Boden für eine fruchtbare, frei von Polemik geführte Auseinandersetzung zu bereiten." (Autorenreferat)

"The unilateral claim of preventive self-defense raised by U.S. President George W. Bush in reaction to the devastating attacks of September 11th has triggered much discussion. The claim for the preventive use of force as it has been executed during the Iraq War appears to represent a revolution in international affairs. It seems that preventive self-defense fits neither with the long-standing traditions in American foreign policy nor with the established regime of international law. But does this mean that it is inappropriate and illegitimate? This paper tries to analyze the worldview of preventive self-defense advocates without prejudice. The most important part of the analysis will be to examine the logical coherence of the argumentation. The purpose pursued in this paper is to add an analytical - rather than polemic - contribution to the ongoing debate about the future use of force in the realm of international affairs." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Iraq; United States of America; security policy; prevention; defense policy; legitimation; legitimacy; worldview; morality; ethics; war; international politics; military conflict; Asia; Arab countries; Middle East; developing country; North America; non-intervention; international law; law of nations
Klassifikation Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode Theorieanwendung
Freie Schlagwörter präventive Selbstverteidigung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe IV,43 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie, Abteilung Transnationale Konflikte und Internationale Institutionen, 2006-302
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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