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Law and order in the European Union : explaining variations in compliance with the European Community treaty

Recht und Ordnung in der Europäischen Union : eine Erklärung der Unterschiede zwischen Mitgliedstaaten bezüglich der Einhaltung europäischer Normen
[Arbeitspapier]

Siegel, Scott Nicholas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-113510

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Neither the enforcement nor the management schools of compliance can explain crossnational variation in the number of violations of European Union law or in the number of cases settled by the European Court of Justice (ECJ). These patterns of non-compliance require the inclusion of the procedural dimension of compliance, which is affected by the degree of autonomy executives have vis-à-vis their national parliaments. Multivariate analysis was applied to a database of violations of the European Community Treaty from 1978 to 2002, to determine why violations may or may not be settled by the ECJ. The results show that increasing the amount of democratic legitimacy in the European governance process can limit its effectiveness in the area of compliance with EU primary legislation, namely, the EC Treaty. This has important implications for understanding the process of European integration, given the continued existence of a democratic deficit in the EU. Unless democratic pathways are created which would allow EU citizens to shape the EU legislative process via their national representatives to the European Parliament such that European law would conflict less with national law, EU membership will increasingly mean fewer privileges and more onerous legal obligations." (author's abstract)

"Die Einhaltung (compliance) europäischer Normen kann durch die einschlägigen Erklärungsansätze der Enforcement- und Management-Schule nicht hinreichend erklärt werden, weder hinsichtlich der zwischen den Mitgliedsstaaten variierenden Zahl von Normverletzungen noch der Zahl, der durch den Europäischen Gerichtshof geregelter Fälle. Eine Erklärung der hier beschriebenen Muster der Nicht-Einhaltung benötigt zusätzlich eine Analyse der Verfahrensdimension, die den Grad der Autonomie der EU-Kommissare gegenüber ihren eigenen nationalen Parlamente berücksichtigt. Mit Hilfe einer multivariaten Analyse der EG-Vertragsverletzungen zwischen 1978 und 2000 wird untersucht, warum Normeinhaltung durch den Europäischen Gerichtshof in bestimmten Fällen erreicht wurde, in anderen jedoch nicht. Es wird unter anderem gezeigt, dass eine Erhöhung der demokratischen Legitimität europäischen Regierens negative Auswirkungen auf seine Effektivität im Hinblick auf die Einhaltung europäischen Primärrechts hat, das heißt der ratifizierungspflichtigen Verträge bzw. Vertragsänderungen. Die Ergebnisse haben erhebliche Implikationen für das Verständnis des europäischen Integrationsprozesses, gerade angesichts des nach wie vor bestehenden Demokratiedefizits der EU. Bevor den Bürgern nicht eine stärkere Kontrolle der EU Gesetzgebung über das europäische Parlament zugestanden wird und Europäisches Recht damit stärker dem nationalen Recht entspricht, wird eine Mitgliedschaft in der EU im immer stärkeren Maße weniger Privilegien bedeuten aber mehr lästige Rechtspflichten." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter law; standard; norm violation; EU; parliament; European Law; European Court of Justice; international comparison; legal usage
Klassifikation Europapolitik; Recht
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe VI,30 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie, Abteilung Transnationale Konflikte und Internationale Institutionen, 2006-303
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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