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Unionization structures and firms' incentives for productivity enhancing investments

Gewerkschaftssysteme und die Anreize der Unternehmen zur Produktivitätssteigerung
[Arbeitspapier]

Haucap, Justus; Wey, Christian

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-112751

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "This paper examines how unionization structures that differ in the degree of wage centralization affect firms' incentives to increase labor productivity. We distinguish three modes of unionization with increasing degree of centralization: 1. 'decentralization' where wages are determined independently at the firm-level; 2. 'coordination' where an industry union sets individual wages for all firms at the firmlevel; 3. 'centralization' where a uniform wage rate is set for the entire industry. We show that firms' investment incentives are largest under complete centralization. However, investment incentives are non-monotone in the degree of centralization so that 'decentralization' carries higher investment incentives than coordination'. Depending on the innovation outcome, workers' wage bill is maximized under 'centralization' if firms' productivity differences remain small. Otherwise, workers prefer an intermediate degree of centralization, which holds innovative activity down at its lowest level. Labor market policy can spur innovation by either decentralizing unionization structures or by imposing non-discrimination rules on monopoly unions." (author's abstract)

"Diese Arbeit untersucht den Einfluß unterschiedlicher gewerkschaftlicher Strukturen und Lohnsetzungssysteme auf die Anreize von Unternehmen, ihre Arbeitsproduktivität zu erhöhen. Differenziert wird zwischen drei Typen gewerkschaftlicher Lohnsetzung, deren Zentralisierungsgrad mit aufsteigender Linie zunimmt. 1. 'Dezentrale Lohnsetzung', bei der Löhne ohne zentrale Koordination auf Unternehmensebene bestimmt werden; 2. 'koordinierte Lohnsetzung', bei der eine Industriegewerkschaft die Lohnforderungen gegenüber einzelnen Arbeitgebern koordiniert; 3. 'zentralisierte Lohnsetzung', bei der ein einheitlicher Lohnsatz für die gesamte Industrie bestimmt wird. Die Autoren zeigen, daß die Investitionsanreize der Unternehmen bei 'zentralisierter Lohnsetzung' am stärksten sind. Die Investitionsanreize sind allerdings nicht monoton im Zentralisierungsgrad: 'Dezentralisierte Lohnsetzung' führt zu höheren Investitionsanreizen als 'koordinierte Lohnsetzung'. Die Lohnsumme ist in einem zentralisierten Gewerkschaftssystem maximal, solange die Investitionen hinreichend 'klein' sind, mithin die Unterschiede in der Produktivität zwischen den Unternehmen gering bleiben. Bei 'großen' Innovationen bevorzugen Arbeitnehmer hingegen eine 'koordinierte Lohnsetzung', wodurch die Innovationstätigkeit der Unternehmen auf ihr niedrigstes Niveau gedrückt wird. Arbeitsmarktpolitik kann die Innovationsanreize entweder durch eine Dezentralisierung der Lohnsetzung oder durch Diskriminierungsverbote für Monopolgewerkschaften erhöhen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter oligopoly; innovation; productivity; wage determination; centralization; decentralization; investment behavior; enterprise; flexibility
Klassifikation Management
Methode Grundlagenforschung; Theoriebildung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2002
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 25 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Markt und politische Ökonomie, 02-10
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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