Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


On the desirability of an efficiency defense in merger control

Wann ist eine Effizienzverteidigung in der Fusionskontrolle wünschenswert?
[Arbeitspapier]

Lagerlöf, Johan; Heidhues, Paul

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-112537

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "We develop a model in which two firms that have proposed to merge are privately informed about merger-specific efficiencies. This enables the firms to influence the merger control procedure by strategically revealing their information to an antitrust authority. Although the information improves upon the quality of the authority's decision, the influence activities may be detrimental to welfare if information processing/ gathering is excessively costly. Whether this is the case depends on the merger control institution and, in particular, whether it involves an efficiency defense. We derive the optimal institution and provide conditions under which an efficiency defense is desirable. We also discuss the implications for antitrust policy and outline a three-step procedure that take the influence activities into consideration." (author's abstract)

"Eine Effizienzverteidigung in der Fusionskontrolle besagt, dass wettbewerbsbeschränkende Fusionen dann erlaubt werden, wenn hinreichend große Synergieeffekte zu erwarten sind. Mögliche Synergieeffekte einer Fusion sind jedoch hauptsächlich den fusionierenden Unternehmen bekannt. Eine Effizienzverteidigung ermöglicht es den fusionierenden Unternehmen, die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde zu beeinflussen, indem sie der Wettbewerbsbehörde ihre Informationen strategisch weitergeben (oder zurückhalten). Die Autoren untersuchen, ob und wann eine Effizienzverteidigung aus gesellschaftlicher Sicht wünschenswert ist. Hierzu entwickeln sie ein Model, in dem Unternehmen, die fusionieren möchten, private Informationen über die Synergieeffekte der Fusion besitzen. Die Unternehmen können die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde beeinflussen, indem sie ihre Informationen strategisch an die Wettbewerbsbehörde weiterleiten. Obwohl die Informationen über Synergien die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde verbessern, kann die Einflussnahme der Firmen die Wohlfahrt verringern, falls die Firmen zu viel in das Sammeln und Verarbeiten dieser Informationen investieren. Ob dies der Fall ist, hängt von der Ausgestaltung der Fusionskontrolle ab und insbesondere davon, ob die Fusionskontrolle eine Effizienzverteidigung zulässt. In dem theoretischen Model wird die optimale Fusionskontrollinstitution hergeleitet und Bedingungen herausgearbeitet unter denen eine Effizienzverteidigung wünschenswert ist. Die Autoren erörtern die Implikationen des Modells für die Fusionspolitik und entwickeln ein Drei-Stufen-Verfahren für Fusionsentscheidungen, welches die Einflussaktivitäten der Unternehmen berücksichtigt." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter merger; enterprise; concentration of enterprises; company policy; company takeover; competition; restraints on competition; economic policy; antitrust office
Klassifikation Volkswirtschaftslehre; Wirtschaftspolitik
Methode Grundlagenforschung; Theoriebildung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2002
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 30 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Markt und politische Ökonomie, 02-08
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
top