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Labour market transitions and employment regimes : evidence on the flexibility-security nexus in transitional labour markets

Übergangsarbeitsmärkte und Beschäftigungsregimes : Evidenz der Beschäftigungssicherheit in Übergangsarbeitsmärkten
[Arbeitspapier]

Muffels, Ruud; Wilthagen, Ton; Heuvel, Nick van den

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-112490

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "This paper deals with the question whether the concept of transitional labour market (TLM) might be useful to formulate hypotheses about the relationship between the size and nature of labour market transitions and the performance of employment regimes. The paper starts from the idea that the TLM concept, as being developed by Günther Schmid and others, might be connected with the notion of 'employment regimes' as defined by Gösta Esping-Andersen and others. Subsequently the paper aims at testing empirically whether the claims of the TLM concept with respect to labour market flexibility and work security hold in the real worlds of European labour markets. The paper comes to the conclusion that the liberal regime combines a high level of labour mobility and flexibility (although not much higher than the corporatist or socialdemocratic regime) with a low level of work security, and that the social-democratic regime comes out with a high level of work security but a (somewhat) lower level of labour market mobility. However, these regimes do not fit that nicely in the 'ideal-type' as this conclusion might suggest: the liberal regimes also have fairly high levels of employment security and social-democratic countries have fairly high levels of labour mobility and flexibility. The convergence hypothesis might find some ground in these findings. Notwithstanding this assessment, we find that the Southern regime can and should be quite clearly distinguished from the other regimes. Although the share of flexible jobs is rather high, upward mobility into permanent jobs is lower in the South and downward mobility (from work into exclusion) is higher. Hence, the Southern regime is performing worse both in terms of enhancing job mobility and preventing labour market exclusion. Apparently, regimes differ and the differences concern the particular tradeoff or balance between flexibility and security within the distinct regimes." (author's abstract)

"Thema der Studie ist die Frage, ob das Konzept der Übergangsarbeitsmärkte bei der Formulierung von Hypothesen zur Beziehung von Umfang und Formen der Arbeitsmarktübergänge und der Leistungsfähigkeit von Beschäftigungsregimes hilfreich sein könnte. Ausgangspunkt ist die Idee, ob das Konzept der 'Übergangsarbeitsmärkte', wie es von Günther Schmid und anderen entwickelt wurde, mit dem von Gösta Esping-Andersen und anderen geschaffenen Konzept der 'Beschäftigungsregimes' verknüpft werden könnte. Anschließend wird durch empirische Analysen getestet, ob die in der Theorie formulierten Anforderungen des Übergangsarbeitsmarkt-Konzepts hinsichtlich Arbeitsmarktflexibilität und Beschäftigungssicherheit den tatsächlichen Anforderungen auf den europäischen Arbeitsmärkten standhalten. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass in liberalen Beschäftigungsregimen eine hohe Mobilität und Flexibilität der Arbeit (die aber nicht sehr viel höher ist als in korporatistischen oder sozialdemokratischen Beschäftigungsregimen) mit einer niedrigen Arbeitsplatzsicherheit einhergeht und dass in sozialdemokratischen Regimen eine hohe Arbeitsplatzsicherheit mit einem etwas niedrigeren Niveau der Mobilität auf dem Arbeitsmarkt verknüpft ist. Diese Regime entsprechen aber nicht so genau dem Idealtyp, wie es die dargelegten Schlussfolgerungen suggerieren könnten: auch die liberalen Beschäftigungsregime haben ein durchaus hohes Niveau der Beschäftigungssicherheit und sozialdemokratische Länder ein hohes Niveau von Mobilität und Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt. Diese Ergebnisse legen das Aufgreifen der Konvergenz-Hypothese nahe. Ungeachtet dieser Überlegungen sollte das südeuropäische Beschäftigungregime von den übrigen europäischen Beschäftigungsregimen deutlich unterschieden werden. Trotz eines hohen Anteils flexibler Jobs ist die Aufwärtsmobilität in unbefristete Arbeitsverhältnisse niedriger und die Abwärtsmobilität aus Anstellungsverhältnissen in Arbeitslosigkeit höher. Insofern ist das Gesamtergebnis dieser Beschäftigungsregime bezogen auf die Erweiterung der Mobilität und die Vermeidung von Ausschluss aus dem Arbeitsmarkt schlechter. Offensichtlich ist, dass sich die Beschäftigungsregime unterscheiden und dass die Unterschiede besonders an den spezifischen Wechselverhältnissen bzw. der Balance zwischen Flexibilität und Arbeitsplatzsicherheit zu erkennen sind." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter labor market research; employment theory; labor market policy; employment policy; labor market; conception; EU; international comparison; Southern Europe; instruments; flexibility; job security; transitional labor market
Klassifikation Arbeitsmarktpolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2002
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 24 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 02-204
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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