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Themenparks re-made in Japan : ein Reisebericht

Theme parks re-made in Japan : a travel report
[Arbeitspapier]

Hoffmann, Ute

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-112389

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Thematisierung zählt zu den generativen Formschemata der Erlebnisgesellschaft und liegt weltweit im Trend. Trotz der zu beobachtenden globalen Homogenisierung bei Erlebnis- und Konsumwelten spielen lokale Freizeitkulturen weiterhin eine wichtige Rolle. Das Beispiel Japans zeigt anschaulich, wie stark Aufschwung und Niedergang der Erlebnisparkindustrie mit der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung verflochten ist. Die Geschichte der japanischen Freizeitparkindustrie reicht ins 19. Jahrhundert zurück und lässt sich für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in drei Phasen einteilen. In den 1980er Jahren war ein Freizeitboom zu beobachten. Tokyo Disneyland, gegründet 1993, ist der meistbesuchte Themenpark überhaupt. Das Besuchsvolumen japanischer Freizeitparks entspricht knapp 80 Prozent der Bevölkerung. Geographie, Bevölkerungsverteilung und Freizeitbudget haben für Japan charakteristische Strukturen der Nachfrage hervorgebracht. Als kulturelle Form erfährt das Themenparkkonzept eine lokale Domestizierung, wie sowohl am Beispiel von Tokyo Disneyland, als auch an den zahlreichen 'ausländischen Dörfern' gezeigt werden kann. Unterschiedliche Generationen von Erlebniswelten haben sich zeitgenössische technische Innovationen anverwandelt und eigene technische Formen ausgebildet. Virtuelle Erlebniswelten zählen zu den Stärken der japanischen Industrie, konnten bislang jedoch nicht den erhofften kommerziellen Erfolg erzielen." (Autorenreferat)

"Themed environments have become part of a global consumer culture. However, local cultures continue to play a central role in shaping leisure facilities and activities. Japan is a prime example of how the rise and fall of the theme park industry are connected to the general economy. The history of the leisure industry after World War II can be divided into three phases. Due to geography, the concentration of population and leisure time budgets specific patterns of demand have emerged. Attendance at amusement and theme parks in Japan sums up to 80% of the population. From the 1980s to the 1990s, the leisure market in Japan grew exponentially. Tokyo Disneyland, opened in 1983, has been the most popular theme park in the world to date. Theme parks in Japan feature 'American culture' and foreign lands, albeit in a thoroughly domesticated way. Regarding amusement park rides and theme park attractions the Japanese industry has some strong points. Virtual theme parks are a novel form of urban amusement theme park, but their market performance has not yet lived up to expectations." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Japan; historical development; leisure time; recreational facilities; facility; technological change; entertainment industry; economic development (single enterprise); Far East; Asia
Klassifikation Wirtschaftssektoren; Freizeitforschung, Freizeitsoziologie
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 130 S.
Schriftenreihe Schriftenreihe / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Technik - Arbeit - Umwelt, Abteilung Organisation und Technikgenese, 02-102
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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