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Political institutions and income inequality : the case of decentralization

Die Auswirkungen von Dezentralisierung auf Einkommensungleichheit
[Arbeitspapier]

Beramendi, Pablo

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-111851

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Political power is being reallocated across territorial boundaries. Traditionally centralized polities are either decentralized or on their way to decentralization. In addition, European nations are engaged in the process of building a common set of rules both respectful to and compatible with their own peculiarities. As a result, the number of political entities in which several levels of government share a common economic space has increased. This paper analyzes how decentralization interacts with the politics of redistribution and inequality. The argument can be outlined as follows. Contrary to what is conventionally argued, decentralization per se does not necessarily lead towards higher (or lower) levels of income inequality. Whatever the impact of decentralization on the distribution of income may be, it is to a large extent a function of the internal structures of inequality within regions and their combination. Secondly, if decentralization indeed leads to different distributive outcomes, there are reasons to believe that, in the context of multilevel governance, contentions about the institutional design of redistribution are themselves contentions about who gets what. Such contentions make decentralization endogenous to the territorial structure of inequality by virtue of a political process linking the latter to the preferences about the institutional design of redistribution. The first part of the paper formalizes this argument. The second one tests its main implications against a data set of 15 OECD countries over the period 1980-1997." (author's abstract)

"Politische Macht wird über territoriale Grenzen hinaus neu verteilt. Traditionell zentralisierte Länder haben sich bereits dezentralisiert oder sind auf dem Wege der Dezentralisierung. Zusätzlich befinden sich die europäischen Nationen in einem Prozess des Aufbaus eines gemeinsamen Regelwerkes, das einerseits ihre eigenen Besonderheiten respektieren soll und andererseits mit diesen Besonderheiten vereinbar zu sein hat. Das Ergebnis ist eine Zunahme von politischen Gebilden, in denen sich mehrere Regierungsebenen einen gemeinsamen Wirtschaftsraum teilen. Dieser Artikel analysiert die Interaktion dieses Prozesses mit Verteilungspolitik sowie Ungleichheit und argumentiert dabei wie folgt: Im Gegensatz zur üblichen Sichtweise führt Dezentralisierung nicht notwendigerweise zu höheren (oder niedrigeren) Einkommensungleichheiten. Was immer die Auswirkung von Dezentralisierung auf Einkommensverteilung auch sein mag, so ist letztere zu einem großen Teil das Ergebnis der internen Ungleichheitsstrukturen von Regionen und deren verschiedenen Kombinationen. Und zweitens, wenn Dezentralisierung zu verschiedenen Verteilungsergebnissen führt, dann wäre zu vermuten, dass Konflikte über die institutionelle Ausgestaltung von Verteilungspolitik innerhalb eines Mehrebenensystems eigentlich Meinungsverschiedenheiten über die Frage des 'Wer-bekommt-was' sind. Auf Grund eines politischen Prozesses, der die territoriale Ungleichheit mit den Präferenzen bezüglich der institutionellen Ausgestaltung der Umverteilung zusammenschaltet, werden derartige Konflikte über die Dezentralisierung zu einem endogenen Problem der territorialen Struktur von Ungleichheit. Der erste Teil des Artikels befasst sich mit den eben genannten Argumenten. Der zweite Teil testet deren wesentlichen Implikationen anhand eines Datensatzes von 15 OECD-Ländern über den Zeitraum 1980-1997." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter distribution; income; inequality; decentralization; policy on income distribution; EU; impact; region; multi-level system; OECD; Canada; Belgium; Great Britain; Spain; Norway; Federal Republic of Germany; welfare; political power; North America
Klassifikation Volkswirtschaftslehre
Methode Theorieanwendung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2003
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 47 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Märkte und Politik, Forschungsgruppe Institutionen, Staaten, Märkte, 2003-09
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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