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A breach of tradition during socialism : the case of water syndicates in Bulgaria

Ein Bruch mit der Tradition während des Sozialismus: der Fall von Wassersyndikaten in Bulgarien
[Forschungsbericht]

Theesfeld, Insa; Boevsky, Ivan

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-111689

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Humboldt-Universität Berlin, Institut für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus, Fachgebiet Ressourcenökonomie
Abstract Im Verlauf der post-sozialistischen Übergangsphase verschlechterten sich die Bewässerungseinrichtungen Bulgariens erheblich und konnten nicht mehr die Ansprüche der neuen Landbesitzer und der landwirtschaftlichen Produktionsstruktur befriedigen. Deshalb erlässt die bulgarische Regierung zwei neue Gesetze mit dem Ziel, gemeinsame Handlungen zu fördern, Wassernutzervereinigungen zu etablieren und ein nachhaltiges Wassermanagement zu erreichen. Vor diesem Hintergrund untersucht der Autor das häufig vorgebrachte Argument, dass Wassernutzervereinigungen in Bulgarien auf einfache Weise eingeführt werden können, weil sie mit den Wassersyndikaten verwurzelt sind. Empirische Ergebnisse von Untersuchungen einzelner Dörfer zeigen, dass die kollektive Erinnerung an Nutzungsregeln und Verhaltensmustern früherer Wassersyndikate begrenzt ist. Der Autor erklärt den Bruch mit dieser Tradition mit der Migration von den Dörfern in die Städte, der Unterdrückung des prä-kommunistischen so genannten kapitalistischen Verhaltens und der Dauer der kommunistischen Herrschaftsperiode. Zudem zeigt die Analyse der historischen kooperativen Entwicklung in Bulgarien, dass die Wassersyndikate administrativ von oben durchgesetzt wurden und nichts mit klassischen kooperativen Prinzipien gemein hatten. (ICGÜbers)

"During the post-socialist transition period, the Bulgarian irrigation facilities deteriorated to a large extent and no longer meet the needs of the new landowner and agricultural production structure. The Bulgarian government therefore enacted two new laws to encourage collective action and to establish water user associations in order to achieve sustainable water management. In this article, we will question the frequent argument that water user associations could easily be established in Bulgaria, because they are rooted in the water syndicates. Empirical findings from village case studies reveal that limited collective memory exists today about former water syndicates' rules-in-use and patterns of action. We will explain this breach of tradition by the migration from villages to cities, the suppression of precommunist so-called capitalist behaviour, and the length of the communist period. Moreover, the analysis of the historical cooperative development in Bulgaria shows that the water syndicates were enforced by a top-down approach and did not have much in common with the classic cooperative principles." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Bulgaria; socialism; water; water management; tradition; irrigation; agriculture; agricultural development; act; utilization; communism; syndicalism; historical development; capitalism; post-socialist country
Klassifikation Agrarsoziologie
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2003
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 20 S.
Schriftenreihe CEESA Discussion Paper, 17
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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