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Science and civil society : lessons from an organization at the borderland

Wissenschaft und Bürgergesellschaft : Erkenntnisse aus der Untersuchung einer Organisation im Grenzbereich
[Arbeitspapier]

Rosen, Gabriella

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-111561

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "This article explores the sorely overlooked role of science within the civil society scheme, subscribing a scientific sphere of influence according to the minimalist civil society model. It first introduces the relevance of this sphere to the civil society project as a whole, and then provides a case study of one organization of scientists, the Society for the Psychological Study of Social Issues (SPSSI), situated on the border of the science and civil spheres. The study reviews SPSSI's successes in advancing values today associated with civil society, and then examines more closely the challenges that have been posed to such activities by the state, market, science, and civil realms alike. These challenges, it is argued, are a threat to all organizations seeking to advance the values of civil society, and such organizations would do well to prepare for the probable interference by each of these spheres as SPSSI did not. In addition, those aspects of SPSSI's history unique to social scientific endeavors can illuminate challenges which civil society researchers share as social scientists with a particular social vision. SPSSI's perpetual negotiation of two sets of tensions - that between elitism and democratic values, and that between scientific neutralist and social engagement - reveal the paradoxes inherent in any social scientific movement. Finally, it is concluded that studies of 'borderland' organizations like SPSSI may provide a fruitful point of departure for further studies of science and civil society." (author's abstract)

"Der Beitrag untersucht die stark vernachlässigte Rolle der Wissenschaften im 'Projekt Zivilgesellschaft' und skizziert die wissenschaftliche Einflusssphäre vor dem Hintergrund eines minimalistischen Zivilgesellschaftsmodells. Die Bedeutung dieser Sphäre für das 'Projekt Zivilgesellschaft' insgesamt wird zunächst umrissen und sodann beispielhaft anhand einer Fallstudie über die 'Society for the Psychological Study of Social Issues (SPSSI)', einer wissenschaftlichen Organisation an der Grenze zwischen Wissenschaft und der Sphäre bürgerschaftlichen Engagements, vertieft. Die Studie gibt einen Überblick über die Erfolge, die SPSSI bei der Verbreitung von Werten hatte, die heute mit 'Zivilgesellschaft' verbunden werden, und untersucht dann näher die Herausforderungen, denen diese Aktivitäten von Seiten des Staates, des Marktes, der Wissenschaft und der Bereiche zivilgesellschaftlichen Engagements gleichermaßen ausgesetzt waren. Diese Herausforderungen, so wird argumentiert, stellen eine Bedrohung für alle Organisationen dar, die versuchen, zivilgesellschaftliche Werte voranzubringen, so dass diese, anders als SPSSI, gut daran täten, sich auf mögliche Störungen aus jeder dieser Sphären vorzubereiten. Diese Aspekte der für sozialwissenschaftliche Bestrebungen einzigartigen Geschichte von SPSSI können darüber hinaus die Herausforderungen erhellen, denen sich Forscher der Zivilgesellschaft als Sozialwissenschaftler mit einer besonderen sozialen Vision gegenüber sehen. Der ständige Balanceakt von SPSSI zwischen zwei Spannungsverhältnissen - zum einen zwischen Elitismus und demokratischen Werten, zum anderen zwischen wissenschaftlichem Neutralismus und sozialem Engagement - enthüllt die Widersprüche, die jeder sozialwissenschaftlichen Bewegung innewohnen. Daher können Studien über Organisationen 'im Grenzgebiet' wie SPSSI, so die Schlussfolgerung, einen fruchtbaren Ausgangspunkt für weitere Forschungen über das Verhältnis von Wissenschaft und Zivilgesellschaft bieten." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter civil society; social issue; citizens' participation; involvement; science; organizations; value-orientation; scientific institution; social science; psychology; United States of America; application of science; research implementation; political consulting; value freedom; value system; social norm; North America; democracy; political influence
Klassifikation Wissenschaftssoziologie, Wissenschaftsforschung, Technikforschung, Techniksoziologie; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; Allgemeines, spezielle Theorien und Schulen, Methoden, Entwicklung und Geschichte der Psychologie; soziale Probleme
Methode historisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2003
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 53 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie, Arbeitsgruppe Zivilgesellschaft: historisch-sozialwissenschaftliche Perspektiven, 2003-501
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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