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On the genesis of world society : innovations and mechanisms

Über die Genese der Weltgesellschaft: Innovationen und Mechanismen
[Arbeitspapier]

Stichweh, Rudolf

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-110403

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Bielefeld, Fak. für Soziologie, Institut für Weltgesellschaft
Abstract "The essay, first of all, tries to give a very brief historical and explanatory answer to the question: When begins the history of world society? World systems theory (Wallerstein) and systems theory (Luhmann) converge in locating the beginnings of world society in differentiation processes germane to 15th/ 16th-century Europe. The theory of world society is then the theory of the societal system emerging from this conjuncture. The essay, furthermore, adds two argumentative steps. Firstly, it sketches three structural innovations which are of especial relevance for the genesis of world society: 1. functional differentiation; 2. organizations (especially: multinational enterprises and nongovernmental organizations); 3. communication technologies. There is something to be said for this list of structural innovations being an open one to which other innovations (networks, markets) may have to be added. Secondly, this argument on structural innovations is supplemented by three mechanisms or processual mechanisms: 1. global diffusion of institutional patterns; 2. global interrelatedness; 3. decentralization in function systems. What is easily to be seen in developing this explanatory apparatus is that there are no convincing arguments for looking at world society as a system characterized by homogenized patterns of social structure and culture." (author's abstract)

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Genese der Weltgesellschaft, deren Innovationen und Funktionsweisen. Zunächst wird versucht, eine sehr kurze historische und erläuternde Antwort auf folgende Frage zu geben: Wann fängt die Geschichte der Weltgesellschaft an? Weltsystemtheorie (Wallerstein) und Systemtheorie (Luhmann) stimmen darin überein, die Anfänge der Weltgesellschaft auf die Differenzierungsprozesse zu datieren, die im 15. und 16. Jahrhundert in Europa entstanden. Die Theorie der Weltgesellschaft ist somit die Theorie des gesellschaftlichen Systems, das von diesem Zeitpunkt an existiert. Der Beitrag fügt darüber hinaus zwei weitere argumentative Schritte hinzu: Erstens skizziert er drei strukturelle Innovationen, die von besonderer Bedeutung für die Genese der Weltgesellschaft sind, nämlich die funktionale Differenzierung, die Organisationen (besonders multinationale Unternehmen und nichtstaatliche Organisationen) und die Kommunikationstechnologien. Zweitens wird das Argument der strukturellen Innovationen durch drei Verlaufsmechanismen ergänzt, nämlich: (1) die globale Diffusion der institutionellen Muster; (2) die globalen Wechselseitigkeiten und (3) die Dezentralisierung in den Funktionssystemen. Es fällt auf, dass es keine überzeugenden Argumente für die Betrachtung der Weltgesellschaft als ein System gibt, das durch homogenisierte Muster der Sozialstruktur und der Kultur gekennzeichnet ist. (ICDÜbers)
Thesaurusschlagwörter world society; Luhmann, N.; system theory; innovation; functional analysis; decentralization; diffusion; differentiation; organization; type of organization; communication technology; globalization; network; Wallerstein, I.
Klassifikation Generelle Theorien der Sozialwissenschaften; Soziologie von Gesamtgesellschaften
Methode deskriptive Studie; historisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Bielefeld
Seitenangabe 24 S.
Schriftenreihe Working Papers / Universität Bielefeld, Institut für Weltgesellschaft
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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