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Skandal oder Kontinuität : Anforderungen an eine öffentliche Ernährungskommunikation

Scandal or continuity : requirements relating to public nutrition communication
[Konferenzband]

Barlösius, Eva; Rehaag, Regine (Hrsg.)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-110131

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Der politische, gesellschaftliche und mediale Umgang mit Lebensmittelkrisen, insbesondere mit der BSE-Krise, dokumentiert eindruckvoll, dass die bisher praktizierten Formen der Ernährungskommunikation gescheitert sind, und zeigt auf, dass eine neue Kommunikationsstrategie erforderlich ist. Um zu einer solchen zu gelangen, wurde im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts 'Ernährungswende' ein Workshop zu dieser Thematik durchgeführt. Eingeladen ihre jeweiligen Sichtweisen von einer gelungenen Ernährungskommunikation darzulegen, waren die wichtigsten Akteure in diesem Gebiet: Verbraucherorganisationen, Interessenvertreter der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie etc. Eingeleitet wurde der Workshop von FachwissenschaftlerInnen, welche die bisherigen Formen der Ernährungskommunikation aus der Sicht ihrer Fachdisziplin - Geschichtswissenschaft, Pädagogik, Medienwissenschaft etc. - kritisch beleuchteten. Die Beiträge sind in diesem Discussion Paper dokumentiert. Diese Bestandsaufnahme bildete die Basis für eine Synopse, in der das Profil der öffentlichen Ernährungskommunikation charakterisiert und offene Fragen identifiziert werden: Wann und wie dauerhaft soll Ernährungskommunikation stattfinden? Wie umfassend wird hierbei Öffentlichkeit verstanden und erwünscht? Existiert der 'mündige Verbraucher' und wie kann sein Ernährungshandeln erfasst und reflexiv eingebunden werden?" (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Rolf Rosenbrock: Vorwort (5-8); Eva Barlösius, Daniela Schiek: Das Profil öffentlicher Ernährungskommunikation - eine Synopse (9-20). I. Ernährungskommunikation aus der Sicht der Wissenschaft - Regine Rehaag, Frank Waskow: Rahmenbedingungen von Ernährungskommunikation (21-38); Uwe Spiekermann: Warum scheitert die Ernährungskommunikation? Eine Antwort aus kulturwissenschaftlicher Perspektive (39-50); Barbara Methfessel: Information - Belehrung - Begleitung. Ernährungskommunikation in Bildung und Beratung (51-60); Patrick Rössler: Ernährung im (Zerr-)Spiegel der Medienberichterstattung? Einige Befunde zur Ernährungskommunikation aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht (61-70); Barbara Hänsli: Prozess zwischen Angebot und Nachfrage: Ernährungskommunikation aus publizistikwissenschaftlicher Perspektive (71-78). II. Ernährungs- und Verbraucherpolitik aus der Sicht der Akteure - Renate Künast: Risikowahrnehmung und Konsumenten (79-82); Margret Büning Fesel: Ernährungskommunikation aus Sicht der Verbraucherinformation (83-90); Clara Meynen: Ernährungskommunikation aus Sicht der Verbraucherverbände (91-94); Barbara F. Hohl, Matthias Wolfschmidt: Vertretung der Verbraucherinteressen (95-100). III. Ernährungsmarkt und Marketing - Anton Blöth: Ernährungskommunikation aus Sicht der Landwirtschaft sowie des Deutschen Bauernverbandes (101-104); Matthias Horst: Ernährungskommunikation aus Sicht der Deutschen Ernährungsindustrie (105-110); Jürgen Baums: Ernährungskommunikation und Marketing (111-117).

"The political, societal, and medial style of facing food scandals and reacting to them - especially in the case of the BSE-crisis - shows impressively that the kind of food communication practiced so far has been unsuccessful. Therefore a new strategy of communication is necessary. In order to develop such a new communication strategy a workshop on this subject has been organized within the research project on 'Converting food systems' (Ernährungswende) funded by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF). The important stakeholders in this field have been invited to present their concepts of successful food communication: representatives of consumer organizations, of agricultural and food industry interest groups etc. The workshop was started by experts of various disciplines such as history, education, sciences of media etc. In their presentations they had a critical eye on the established ways of food communication. All these contributions have been collected in this discussion paper. This documentation of different views on food communication formed the basis for a synopsis, in which the profile of public food communication is characterized and open questions are identified: When and how should food communication take place and how sustainable should it be? Is 'public' understood and welcomed in any broad sense? Does the 'responsible consumer' really exist and how can his food actions be recorded and integrated into the concept of food communication?" (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter nutrition; public communications; nutrition policy; consumer policy; marketing; food and luxury products industry; consumption behavior; health education; Federal Republic of Germany; media
Klassifikation Medieninhalte, Aussagenforschung; Medizin, Sozialmedizin
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 117 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Bildung, Arbeit und Lebenschancen, Forschungsgruppe Public Health, 2006-306
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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