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Der außergerichtliche Einigungsversuch im Verbraucherinsolvenzverfahren : Inkasso-Unternehmen als Datenquelle für Verschuldungsuntersuchungen

The out-of-court attempt at agreement in consumer insolvency proceedings : collection agencies as a source of data for indebtedness investigations
[Forschungsbericht]

Heuer, Jan; Hils, Sylvia; Richter, Anika; Schröder, Brunhild; Sackmann, Reinhold

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-109725

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Halle-Wittenberg, Philosophische Fakultät I Sozialwissenschaften und historische Kulturwissenschaften, Institut für Soziologie
Abstract "Die anhaltende Diskussion um ein geeignetes Verfahren zur Verbraucherentschuldung zeigt, dass empirische Untersuchungen zum Thema dringend notwendig sind. An entsprechendem Datenmaterial mangelt es bislang: Bundesweit werden lediglich Verfahrenszahlen erhoben; darüber hinaus liegen in einigen Bundesländern Statistiken zum außergerichtlichen Einigungsversuch vor. Detaillierte Studien über Antragsteller, Summen, Gläubiger und Regulierungsquoten existieren kaum; die wenigen vorhandenen Auswertungen weisen neben einer regionalen Beschränkung meist geringe Fallzahlen auf. Aus diesem Grund sind im Rahmen eines studentischen Forschungspraktikums in einem Inkasso-Unternehmen Informationen über Schuldner, Gläubiger und Vergleichsangebote aus knapp 1.000 außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplänen sowie ergänzende Informationen aus eidesstattlichen Versicherungen erfasst und ausgewertet worden. Im Folgenden werden die Ergebnisse dieser Untersuchung präsentiert. Beantwortet werden Fragen wie: Welche Personen legen einen außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan vor? Wie hoch und bei welchen Gläubigern sind sie verschuldet? Welche Zahlungsvorschläge machen sie? Wie viele außergerichtliche Einigungsversuche sind erfolgreich und wodurch zeichnen sich diese aus? Und: Wie würden sich die derzeit diskutierten Reformvorschläge auf die Zahl der außergerichtlichen Einigungsversuche auswirken? Der Bericht gliedert sich in sieben Abschnitte: Nach einer Darstellung der privaten Überschuldung in Deutschland (2) sowie des Verbraucherinsolvenzverfahrens (3) wird auf den Datensatz eingegangen (4) und die Repräsentativität der Stichprobe eingeschätzt (5). Anschließend werden die Ergebnisse ausführlich vorgestellt und mit Studien zur Überschuldung sowie mit Daten zur Gesamtbevölkerung verglichen (6). Zum Schluss werden die Resultate zusammengefasst und vor dem Hintergrund der derzeitigen Reformdiskussion gewürdigt (7)." (Textauszug)
Thesaurusschlagwörter private household; indebtedness; Federal Republic of Germany; liquidity; consumer; procedure; arbitration
Klassifikation Wirtschaftssoziologie; soziale Probleme
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2005
Erscheinungsort Halle
Seitenangabe 35 S.
Schriftenreihe Der Hallesche Graureiher : Forschungsberichte des Instituts für Soziologie, 2005-3
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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