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Dismantling the earnings-related social pension scheme : Germany beyond a crossroad

Die Demontage des einkommensbezogenen Rentenmodells in der Sozialversicherung : Deutschland hat den Scheideweg überschritten
[Forschungsbericht]

Schmähl, Winfried

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-109472

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik
Abstract Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem Wandel des deutschen Rentensystems unter besonderer Berücksichtigung der Bemessungsgrundlage der Rentenzahlungen. Ein von der rot-grünen Regierungskoalition eingeleiteter Paradigmenwechsel in der Rentenpolitik wird das Niveau und die Struktur der Rentenleistungen entscheidend beeinflussen. Der Beitrag umreißt zunächst kurz das Rentensystem vor der Reformdebatte. Dann werden die Hauptmaßnahmen der Rentenreform 2001 beschrieben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zusammenhang zwischen Reformeffekten und der (persönlichen) Einkommensverteilung sowie auf der institutionellen Ausgestaltung. Eine teilweise Verschiebung von der Pflichtversicherung hin zur freiwilligen privaten kapitalbasierten Rente und von der abgabenorientierten Einkommenspolitik zur einkommensorientierten Abgabenpolitik verringert das Nutzenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung. Viele Beitragszahler werden - auch nach vielen Jahren der Beitragszahlung - Leistungen unterhalb des Sozialhilfeniveaus erhalten. Dann wäre aber eine gesetzliche Rentenversicherung - mit enger Beziehung zwischen Vorleistung und späterer Gegenleistung und der Aufgabe einer Einkommensverstetigung im Lebensablauf - ökonomisch und politisch nicht mehr aufrecht zu erhalten. Sie würde abgelöst durch eine primär Armutsvermeidung anstrebende und stark umverteilend wirkende Basisrente. Einkommensungleichheit im Alter wird als Ergebnis dieser neuen Strategie in der Rentenpolitik zunehmen. (ICDÜbers)

"A paradigm shift in pension policy decided by the German red-green coalition government will affect the level and structure of pension benefits as well as the mix of old-age security arrangements remarkably. The paper starts with a brief outline of the pension schemes as they were designed before the recent decisions and with some remarks on the reasons for recent reform debates. Then, the major measures of the 2001 Pension Reform are described. The focus of the paper is on the effects of the reform for (personal) income distribution and the institutional design. A partial shift from (mandatory) public (PAYGO financed) pensions to (voluntary) private (capital funded) pensions and from expenditure-oriented revenue policy to revenue-oriented expenditure policy will reduce the benefit level in the statutory pension insurance. A large number of contributors will - even after many years of paying contributions - receive only benefits below the social assistance level. It can be expected that this development will transform the present earnings-related statutory pension scheme, which has a strong contribution-benefit link and is aiming at income-smoothing over the life cycle, into a basic, highly redistributive pension scheme aiming mainly at avoiding poverty. Income inequality in old age is expected to increase as a result of the new strategy in pension policy." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter old age; elderly; poverty; Federal Republic of Germany; income; private provision; pension; social security agreement; pension adjustment; pension claim; pension payments; pension insurance; retiree; social inequality; social insurance
Klassifikation soziale Sicherung
Methode deskriptive Studie
Publikationsjahr 2003
Erscheinungsort Bremen
Seitenangabe 28 S.
Schriftenreihe ZeS-Arbeitspapier, 9/03
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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