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The 'dominant party debate' in South Africa

Die Debatte um die 'dominante Partei' in Südafrika
[Zeitschriftenartikel]

Southall, Roger

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-106662

Weitere Angaben:
Abstract 'Die andauernde Debatte über die Frage, ob der African National Congress (ANC) als sogenannte 'Dominante Partei' bezeichnet werden kann oder sollte, wurde durch die Diskussion zwischen den führenden politischen Parteien des Landes während der landesweiten Wahlen 2004 illustriert. Der ANC, der seine Hegemonie als Ausdruck seiner Popularität sieht, lehnt seine Charakterisierung als 'Dominante Partei' als inhärent feindselig, konservativ und rassistisch ab. Im Gegensatz dazu warnen die Democratic Alliance (DA) und ihr nahestehende Analysten vor Gefahren für die Demokratie, die verursacht würden durch die Arroganz des ANC, seine Freiheit von Verantwortlichkeit und seine Ambitionen, die erweiterte Kontrolle in Staat und Gesellschaft auszubauen. Nach einem Überblick über die Kerngedanken der Debatte zeigt der vorliegende Artikel auf, dass die Kontrahenten ihre Argumente jeweils übertreiben. Unter Anerkennung der Tatsache, dass der Wahlsieg und die politische Hegemonie des ANC Gefahren für die Demokratie darstellen, stellt der Artikel im Gegensatz die These auf, dass die Fähigkeit des ANC seine Dominanz zu erweitern, erheblichen Beschränkungen unterliegt. Dieses Argument wird gestützt durch Analysefaktoren, wie die Multidimensionalität der Parteien-Dominanz, die Einschränkungen der Versuche des ANC, Macht durch konstitutionelle, politische und ökonomische Realitäten zu zentralisieren, die Aufrechterhaltung der Debatte innerhalb des ANC und zwischen ihm und ihm grundsätzlich verbundenen Organisationen, und schließlich die Schwierigkeiten, mit denen der ANC konfrontiert wird, beim Versuch, seine Autorität einer Gesellschaft, die so komplex ist wie Südafrika, aufzuzwingen. Die Schlussfolgerung lautet, dass die These von der 'Dominanten Partei' zu bedeutend und zu aufschlussreich ist, um sie fallen zu lassen, auch wenn sie oft übertrieben wird. Sorgfältige Analysen legen nahe, dass die Grundlage der ANC-Dominanz weit davon entfernt ist, statisch zu sein, und im übrigen in kommenden Jahren erheblichen Herausforderungen unterworfen sein wird.' (Autorenreferat)

'The persistence of the debate about whether the African National Congress (ANC) can or should be characterized as a 'dominant party' was illustrated by exchanges between the country's leading political parties during the 2004 general election. The ANC, which views its hegemony as expressing its popularity, rejects its depiction as a 'dominant party' as inherently hostile, conservative and racist. In contrast, the Democratic Alliance (DA) and its associated analysts warn against dangers posed to democracy by the ANC's arrogance, freedom from accountability, and its ambitions to extend increasing control over the state and society. After a review of the central tenets of the debate, the present article suggests that both sets of antagonists exaggerate their case. In contrast, whilst accepting that the ANC's electoral and political hegemony does carry threats to democracy, it also proposes that the ability of the ANC to extend its dominance is subject to considerable limitations. This argument is pursued through analysis of such factors as the multidimensionality of party dominance, the extent to which the ANC's attempted centralization of power is constrained by constitutional, political and economic realities, the perpetuation of debate within the ANC and between itself and its principal allied organizations, and finally the difficulties faced by the ANC in imposing its authority upon a society as complex as that of South Africa. The conclusion argues that the dominant party thesis, whilst too often exaggerated, is too important and insightful to be abandoned, and that careful analysis suggests that the basis of ANC dominance is far from static, and is likely to be subjected to considerable challenge over coming years.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter developing country; Africa; Africa South of the Sahara; Southern Africa; party; Republic of South Africa; centralization; party system; hegemony; party state
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Publikationsjahr 2005
Seitenangabe S. 61-82
Zeitschriftentitel Afrika Spectrum, 40 (2005) 1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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