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Formen und Verfahren der Interaktivität : soziologische Analysen einer Technik im Entwicklungsstadium

Interactivity forms and processes : sociological analyses of a technology in the development stage
[Arbeitspapier]

Braun, Holger

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-10577

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Technische Universität Berlin, Fak. VI Planen, Bauen, Umwelt, Institut für Soziologie Fachgebiet Techniksoziologie
Abstract Der vorliegende Beitrag untersucht Formen und Verfahren der Interaktion. Der Aufsatz ist von der Idee motiviert, die Interaktionssoziologie auf den Bereich solcher Wechselwirkungen auszudehnen, die sich zwischen dem technischen Artefakt und den Teilnehmern ereignen. Dieser Bereich heißt hier in terminologischer Abgrenzung zur sozialen Interaktion "Interaktivität". Die traditionelle Interaktionssoziologie arbeitet mit der Annahme, dass ausschließlich Menschen an sozialen Situationen als Teilnehmer partizipieren. Betrachtet man aber die Wirkungsweise von technischen Artefakten, so kann diese Annahme hinterfragt werden. Der Autor versucht zu zeigen, in welchem Maße technische Artefakte die Möglichkeit besitzen, situative Situiertheit herzustellen. Am empirischen Fall eines "Agenten" wird vorgeführt, welche Möglichkeiten dieser besitzt, eine Situationder interaktiven Kopräsenz zu erzeugen und mit welchem vom Agentensystem bereitgestellten Verfahren ein potentieller Nutzer in ein Interaktivitätsverhältnis integriert wird. Drei Teilaspekte verdienen besondere Beachtung: der Raum in Form der Virtual Reality, der Agent und die Interaktivität selbst. Der Aufsatz ist folgendermaßen aufgebaut: Zu Anfang stellt der Autor den Gegenstand vor, der dieser empirischen Studie zugrunde liegt. Schritt für Schritt wird im Weiteren das Artefakt analysiert. Zunächst wird die soziale Funktion von Virtual Reality, ein wichtiges Element des empirischen Gegenstandes, bestimmt. Diese liefert die "Umwelt" für den Agenten, der als kommunikative Adresse portraitiert wird. Den Hauptteil bildet die Beschreibung und Analyse der Interaktivität zwischen Agent und Nutzer. Der Schluss fasst die wichtigsten Punkte zusammen und problematisiert das Konzept des empirischen Gegenstandes. (ICD)
Thesaurusschlagwörter genesis of technology; interaction; virtual reality; artifact; man-machine system; interaction research; virtualization; reciprocity; engineering
Klassifikation Wissenschaftssoziologie, Wissenschaftsforschung, Technikforschung, Techniksoziologie; interaktive, elektronische Medien; Technikfolgenabschätzung
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Interaktivität; Situiertheit; virtual reality; Räume; Agenten
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2000
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 43 S.
Schriftenreihe TUTS - Working Papers, 9-2000
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Digital Peer Publishing Licence - Basismodul
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