Mehr von Ahmed, Einas
Mehr von Africa Spectrum

Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


The comprehensive peace agreement and the dynamics of post-conflict political partnership in Sudan

Das Umfassende Friedensabkommen im Sudan und die Dynamik politischer Partnerschaft in der Nachkriegsphase
[Zeitschriftenartikel]

Ahmed, Einas

fulltextDownloadVolltext herunterladen

(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-1957

Weitere Angaben:
Abstract Most of the researches on peace agreements conclude that powersharing arrangements included in these are mostly to the detriment of longterm democratic transformation. The basic argument of these studies is that peace deals consolidate mainly the power of the signatories to the detriment of other major political forces. This article illustrates that, in contrast to many cases, the Comprehensive Peace Agreement (CPA), which was signed in 2005 between the government of Sudan represented by the ruling party, the National Congress Party (NCP) and the Sudan People’s Liberation Movement/Army (SPLM/A), has led to an important political transformation in state structure as well as in power relations. Although the CPA enhanced the legitimacy of the SPLM and the NCP and consolidated their political domination, it, nevertheless, contributed to a significant political opening for other political forces in the North and in the South. The CPA put an end to the historically exclusive political hegemony of the North. This article focuses on the dynamics of relations between the SPLM and the NCP during the transitional period and illustrates how these dynamics have impacted upon the process of political transformation.

Untersuchungen zu Friedensvereinbarungen kommen zumeist zu dem Schluss, dass die enthaltenen Machtteilungsklauseln einer langfristigen demokratischen Transformation abträglich sind. Als wichtigstes Argument wird dabei angeführt, dass Friedensvereinbarungen vor allem die Position der unterzeichnenden Partner stärken – zum Schaden anderer bedeutender politischer Kräfte. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, dass – im Gegensatz zu vielen anderen Fällen – das Umfassende Friedensabkommen (Comprehensive Peace Agreement, CPA), das 2005 von der Regierung des Sudan, repräsentiert durch die Regierungspartei National Congress Party (NCP) und die Sudan People's Liberation Movement/Army (SPLM/A), unterzeichnet wurde, zu einem erheblichen Wandel sowohl der staatlichen Strukturen als auch der politischen Herrschaftsbeziehungen geführt hat. Obwohl das Abkommen zur Legitimierung von SPLM und NCP beitrug und ihre politische Machtposition stärkte, trug es nichtsdestotrotz auch zu einer signifikanten Öffnung für andere politische Kräfte im Norden und Süden bei. Es führte zudem zur Beendigung der historisch verankerten exklusiven politischen Hegemonie des Nordens. Der Artikel richtet den Blick auf die Dynamik der Beziehungen zwischen SPLM und NCP in der Übergangsperiode und zeigt auf, inwieweit diese Dynamik den politischen Transformationsprozess beeinflusste.
Thesaurusschlagwörter Sudan; East Africa; conflict resolution; democratization; political power; domestic policy; peace treaty; political structure; political change; peace process; peace treaty; domination; present
Klassifikation Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Political Science; Domestic policy; Conflict-resolution; Power-sharing; Politische Wissenschaft; Machtteilung; Present
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 133-147
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 44 (2009) 3
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
top