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Voting behaviour in the 2009 South African election

Wählerverhalten bei den südafrikanischen Wahlen von 2009
[Zeitschriftenartikel]

Kersting, Norbert

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-1285

Weitere Angaben:
Abstract This article analyses voting behaviour in the South African election of 2009 and draws conclusions regarding the significance of party affiliation and issue-based voting in South Africa. It demonstrates the low level of voter registration and voter turnout. In the 2009 election the Independent Electoral Commission had problems with electoral management for the first time; however, it was able to prevent electoral violence. During the campaign the newly founded COPE focused on institutional reforms and the oppositional Democratic Alliance concentrated too much on negative campaigning. In the post-Mbeki era, the ANC has been able to reinvent itself by being the only party with a strong focus on pro-poor policies. Nevertheless, the lack of alternatives in electoral democracies may lead to alternative instruments of political action.

Der Autor analysiert das Verhalten der Wähler bei den Wahlen in Südafrika 2009 und zieht daraus Schlüsse auf die relative Bedeutung der Parteizugehörigkeit beziehungsweise von inhaltlichen politischen Aussagen der Parteien. Deutlich werden der niedrige Anteil registrierter Wähler und die geringe Wahlbeteiligung. Die Unabhängige Wahlkommission hatte zum ersten Mal Probleme mit der Organisation der Wahlen, konnte aber gewaltsame Auseinandersetzungen verhindern. Während der Wahlkampagne konzentrierte sich die neu gegründete Partei COPE auf Forderungen nach institutionellen Reformen, während die oppositionelle Democratic Alliance einen stark defensiven Wahlkampf führte. Demgegenüber gelang es dem ANC in der Ära nach Mbeki, sich erneut als einzige Partei zu profilieren, die eine Politik zugunsten Armer verfolgt. Allerdings kann der Mangel an politischen Handlungsmöglichkeiten in Parteiensystemen dazu führen, dass künftig stärker auf alternative Instrumente politischer Aktion gesetzt wird.
Thesaurusschlagwörter Republic of South Africa; national state; election; liberation movement; party system; voting behavior; voter turnout; opposition; party in power; present
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Political Science; State; Elections; ANC; Politische Wissenschaft; ANC; South Africa; Present
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 125-133
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 44 (2009) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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