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Reform in defence of sovereignty: South Africa in the UN Security Council, 2007-2008

Reformen zur Verteidigung von Souveränität: die Republik Südafrika im UN-Sicherheitsrat 2007-2008
[Zeitschriftenartikel]

Bischoff, Paul-Henri

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-1261

Weitere Angaben:
Abstract After 1994, South Africa became the sine qua non of an interna¬tionalist state, willing to promote cooperation amongst a plurality of actors, believing common interests to be more important than their differences. This raised the hopes of constitutionalists, and those who believed in the expansion of a liberal democratic peace. South Africa has acted out two seemingly contradictory roles: those of a reformer and those of a conserver. By 2007-2008 she had shifted towards the latter, conservative-reformist position. Thus, South Africa’s voting record at the General Assembly expressed her overriding concern to regionalise African issues and minimise the US and the West shaping political events. This brought her foreign policy into sharper relief. But while in some sense successful, it came at a price: a controversy about her surrendering her internationalism and principles on human rights for African unity and traditional sovereignty. But it also marked the arrival of South Africa in the world of international Realpolitik.

Nach 1994 profilierte sich das neue Südafrika zunächst als internationalistischer Staat, gewillt, die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen internationalen Akteuren zu fördern – im Glauben, wichtiger als alle Differenzen seien die gemeinsamen Interessen. In der Folgezeit übernahm der Staat in der internationalen politischen Arena zwei gegensätzliche Rollen und zeigte sich zwar reformorientiert, vertrat aber auch konservativere Positionen. Seit den Jahren 2007-2008 überwog zunehmend die konservative Rolle. Bei Abstimmungen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen erwies sich deutlich, dass die Republik Südafrika überragendes Interesse an einer Regionalisierung afrikanischer Problembereiche hatte und an einer Minimierung der politischen Gestaltungsmacht der USA beziehungsweise des Westens. Damit erhielt die südafrikanische Außenpolitik ein klares Profil und konnte gewisse Erfolge erzielen – andererseits wurde kontrovers beurteilt, ob nicht die politische Führung den Internationalismus und die Orientierung an den Menschenrechten zugunsten der Einheit Afrikas und des traditionellen Souveränitätsgedankens aufgegeben habe. Südafrika war in der Welt der internationalen Realpolitik angekommen.
Thesaurusschlagwörter Republic of South Africa; foreign policy; UN Security Council; sovereignty; realism; present
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Political Science; Foreign policy; United Nations Security Council; Politische Wissenschaft; Sicherheitsrat der Vereinten Nationen; South Africa; 2007-2008, present
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 95-110
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 44 (2009) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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