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Africa for Africans or Africa for "natives" only? : "new nationalism" and nativism in Zimbabwe and South Africa

Afrika für Afrikaner oder Afrika nur für "Eingeborene"? : "neuer Nationalismus" und Nativismus in Zimbabwe und Südafrika
[Zeitschriftenartikel]

Ndlovu-Gatsheni, Sabelo J.

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-297

Weitere Angaben:
Abstract This article makes historical sense of the recent signs of the metamorphosis of nationalism into nativism in Zimbabwe and South Africa. The central thesis of the article is that the resurgence of Afro-radicalism and nativism in post-settler and post-apartheid societies partly reflected deeprooted antinomies of black liberation thought and partly current ideological conundrums linked to the limits of both the African national project and global liberal democracy. Dismissals and sententious approaches towards nativism do not help in understanding the current issues in Zimbabwe and South Africa. There is the need to revisit the issues of imaginings of the African liberation agenda together with issues of the resolution of the national question, teleology of the liberation, ownership of strategic resources, knowledge production, control of public discourse, imaginations of the nation and visions of citizenship and democracy. Making sense of nativism provides an oblique entry into an interrogation of the current status of the African national project in Zimbabwe and South Africa.

Dieser Artikel stellt die in jüngster Zeit aufgetretenen Zeichen einer Entwicklung von Nationalismus hin zu Nativismus in Zimbabwe und Südafrika in einen historischen Kontext. Als zentrale These des Artikels wird dargelegt, dass das Wiederaufleben von Afro-Radikalismus und Afro-Nativismus in Post-Kolonial- und Post-Apartheidgesellschaften zum Teil tief verwurzelte Widersprüche im schwarzen Befreiungsdenken sowie aktuelle ideologische Fragestellungen widerspiegelt, die sowohl mit den Grenzen des afrikanischen nationalen Entwurfs als auch der globalen freiheitlichen Demokratie in Bezug stehen. Ein Leugnen und eine moralisierende Betrachtungsweise des Nativismus tragen nicht zum Verständnis der aktuellen Probleme in Zimbabwe und Südafrika bei. Vielmehr ist es notwendig, die Themen und Vorstellungen des afrikanischen Befreiungsprogramms im Zusammenhang mit einer Reihe von Themen neu zu reflektieren. Dazu gehören die Lösung der nationalen Frage, Teleologie der Befreiung, Besitz der strategischen Ressourcen, Wissensschöpfung, Kontrolle der öffentlichen Meinungsäußerung sowie Vorstellungen von Nation, Staatsbürgerschaft und Demokratie. Den Nativismus zu verstehen, schafft einen außergewöhnlichen Zugang zur Analyse des aktuellen Zustandes des afrikanischen nationalen Entwurfs in Zimbabwe und Südafrika.
Thesaurusschlagwörter Africa; nationalism; national identity; nativism; radicalism; democratization; property; resources; knowledge; public opinion; diversity of opinion; citizenship; citizen; political power; Zimbabwe; Republic of South Africa; political science; political culture; present
Klassifikation Entwicklungsländersoziologie, Entwicklungssoziologie; Allgemeines, spezielle Theorien und Schulen, Methoden, Entwicklung und Geschichte der Politikwissenschaft
Methode anwendungsorientiert; Theorieanwendung
Freie Schlagwörter Political Science; Nationalism; ethnic/ national groups; Political culture; Ethnie/ Volk; Africa; South Africa; Zimbabwe; Present
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 61-78
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 44 (2009) 1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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