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SSOAR im Kreis der PEER-Repositorien
SSOAR wurde in den Kreis der PEER Repository Task Force aufgenommen und wird den eigenen Content...
Projekthintergrund
Ausgangslage
Durch die stetig wachsende Akzeptanz des Open-Access-Paradigmas - also des für Nutzer und Nutzerinnen freien Zugangs zu wissenschaftlichem Wissen - kommt Fragen der konzeptuellen, organisatorischen und technischen Umsetzung von Open Access eine zentrale Bedeutung zu. Erforderlich sind zum einen Informationen über Open Access in den unterschiedlichen Fachdisziplinen, zum anderen die dauerhafte Bereitstellung von Infrastruktur für die Veröffentlichung in Open-Access-Zeitschriften oder die Archivierung in Open-Access-Dokumentenservern sowie deren Verknüpfung mit bestehenden Fachinformationsangeboten.
Für die Information über Open Access und die Vernetzung relevanter Akteure leistet das ebenfalls von der DFG geförderte und im Mai 2007 gestartete Portal open-access.net wichtige Pionierarbeit für den deutschsprachigen Raum.
Während die meisten derzeit verfügbaren Open-Access-Dokumentenserver an einzelnen Universitäten eingerichtet wurden, unterstreicht die 2005 veröffentlichte DFG-Studie Publikationsstrategien im Wandel? das Interesse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an integrierten, fachbezogenen Informationsangeboten (siehe Arten von Dokumentenservern). SSOAR setzt diese Forderung als disziplinärer Volltextserver für die Sozialwissenschaften um.
Auftrag und Zielsetzung
Im Rahmen des von der DFG geförderten Projekts "Social Science Open Access Repository" wurde, hieran und an Vorarbeiten der Projektpartner anschließend, einen fachspezifischer Open-Access-Dokumentenserver für die Sozialwissenschaften aufgebaut, der nationale und internationale Beiträge an einer Stelle bündelt und mit Open-Access-Publikationen und Fachinformationen u.a. der Virtuellen Fachbibliotheken integriert.
Ziel ist es, der Zersplitterung der Publikationslandschaft im Open-Access-Bereich entgegenzuwirken, die internationale Sichtbarkeit deutscher Forschungsergebnisse zu verbessern und eine einheitliche Methodik des Umgangs mit Open-Access in der Fachinformation zu erreichen. Am Beispiel der qualitativen Forschung als einem international relevanten und interdisziplinär angelegten Bereich wurden die hierfür notwendigen konzeptionellen und organisatorischen Modelle und die technische Infrastruktur entwickelt und erprobt. SSOAR wurde seitdem für den gesamten Bereich der Sozialwissenschaften geöffnet und kann von allen Interessierten frei genutzt werden.
Umsetzung
Der Aufbau von SSOAR erfolgte während der zweijährigen Projektlaufzeit (2007-2008) schwerpunktmäßig am Beispiel der qualitativen Forschung. Insbesondere durch die Vernetzung mit dem Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research (FQS), der international größten Open-Access-Zeitschrift für qualitative Forschung, wurden zunächst Texte deutschsprachiger Autorinnen und Autoren in SSOAR aufgenommen, Texte von nicht-deutschen Autor(inn)en folgten.
Begleitet wurde das Projekt durch eine redaktionelle Arbeitsgruppe und durch einen Beirat, der sich aus Mitgliedern wissenschaftlicher Fachgesellschaften zusammensetzte. Zusätzlich strebt SSOAR Kooperationen u.a mit Zeitschriften, Verlagen und weiteren institutionellen Partnern an.
Texte sind seit Januar 2008 abrufbar. Betrieb und Weiterentwicklung von SSOAR werden weiterhin von GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften gewährleistet.
Als Autorin oder Autor sind Sie herzlich eingeladen, Texte einzustellen. Ebenso ist es willkommen, wenn Sie in Ihrem Umfeld auf SSOAR aufmerksam machen.

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