Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Aktuelles:

OAI-PMH auf SSOAR

Harvesten der SSOAR-Metadaten über OAI-PMH-Schnittstelle möglich

1. Welche Texte kann ich in SSOAR einstellen?

In SSOAR können alle qualitätsgeprüften wissenschaftlichen Beitragsarten, die in Zeitschriften oder in Sammelbänden sowie in "zeitschriftenähnlichen Reihen" veröffentlicht oder zur Veröffentlichung vorgesehen sind, eingestellt werden.

Im Einzelnen sind diese alle in Zeitschriften vorhandenen Beitragsarten, d.h. neben den Artikeln auch Rezensionen, Interviews oder Tagungsberichte. Unter Sammelbänden verstehen wir alle Textkompilationen: also Handbücher, Tagungsreader/Konferenzproceedings etc.. Und als eine zunehmend bedeutsame Beitragsart können auch Forschungsberichte, Discussion Papers, Arbeitspapiere aus z.B. Institutsreihen oder von Forschungsverbünden in SSOAR eingestellt werden. Letztere können ihrerseits monografisch angelegt oder eine Zusammenstellung mehrer Beiträge sein.

Ebenso können auch Monografien (Bücher, Dissertation) in SSOAR eingestellt werden, bestenfalls als Komplettschrift, zuweilen auch einzelne Kapitel (sofern dies inhaltlich sinnvoll erscheint). In der Regel werden die in SSOAR eingestellten Dokumente bereits als Veröffentlichungen (i. d. R. als Print) vorliegen (siehe FAQ: Wann ist ein Text ein Postprint, wann ein Preprint - und in welchem Verhältnis steht dies zur "Publisher's version"?), es können aber auch Dokumente als Erstveröffentlichungen eingestellt werden. (Siehe FAQ: Kann ich ein Dokument ausschließlich in SSOAR "veröffentlichen"?)

 

2. Wann ist ein Text ein Postprint, wann ein Preprint - und in welchem Verhältnis steht dies zur Veröffentlichungsversion (Publisher's version)?

Texte durchlaufen unterschiedliche Stationen, bis sie für ein Fachpublikum in einem Buch oder einer Zeitschrift publiziert vorliegen. Diese publizierte Fassung (im Falle von Printprodukten die Druckfassung) wird auch als "Publisher's Version" bezeichnet (unabhängig davon, ob es sich um eine gedruckte oder elektronische Endfassung handelt).

Ein Preprint entspricht einer Manuskriptfassung, die bei einer Zeitschrift (oder für einen Sammelband) für eine Veröffentlichung eingereicht wurde. Bei einem Preprint handelt es sich um eine nicht begutachtete wissenschaftliche Arbeit, d.h. die Güte wurde noch nicht von Peers evaluiert bzw. seine Veröffentlichung wurde noch nicht empfohlen.

Bei einem Postprint ist der Begutachtungsprozess abgeschlossen, d.h. ein Postprint enthält die Inhalte der Publisher's Version, ist aber nicht identisch mit ihr: Zum einen kann die Formatierung (Seitenumbruch, Seitenzahl etc.) in einem Postprint von der Veröffentlichungsversion abweichen; zum anderen ist das Printproof (d.h. die Abnahme der sog. Korrekturfahne) noch nicht durchgeführt und damit enthält ein Postprint zuweilen noch Tippfehler oder von der Veröffentlichungsversion abweichende Formulierungen.