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Stiftung Wissenschaft und Politik – SWP

Seit bald 50 Jahren berät die Stiftung Wissenschaft und Politik den Bundestag und die Bundesregierung ebenso wie die Wirtschaft und eine interessierte Fachöffentlichkeit in außenpolitischen Fragen. Waren dies zu Beginn der Stiftungsarbeit vor allem Fragen der Abrüstung, reicht das Spektrum heute von der klassischen Sicherheitspolitik bis hin zu Aspekten des Klimaschutzes und politischer Herausforderungen angesichts knapper Ressourcen. Dabei greift die SWP, und das macht das Institut im Vergleich mit anderen Akteuren der Politikberatung so besonders, auf die fundierte wissenschaftliche Forschung ihrer eigenen Mitarbeiter zurück. Die Stiftung ist sowohl Dienstleisterin durch die Vermittlung aktueller Information und durch ihre am Bedarf orientierte Beratung, als auch ein Ort der gründlichen wissenschaftlichen Arbeit selbst. Sie legt dabei besonderen Wert auf Unabhängigkeit bei der Auswahl ihrer Schwerpunkte.

Von seiner Aufgabenstellung her ist das »Deutsche Institut für Internationale Politik und Sicherheit« der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) eine unabhängige wissenschaftliche Einrichtung, die auf der Grundlage eigener, praxisbezogener Forschung den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung in allen Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik berät. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der SWP tragen durch Analysen und Veröffentlichungen sowie ihre Mitwirkung an nationalen wie internationalen Fachdialogen zur Meinungsbildung in ihrem Arbeitsgebiet bei.

Die SWP wurde auf private Initiative im Jahre 1962 als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts in München gegründet und hatte bis Ende 2000 ihren Sitz in Ebenhausen bei München. Seit der Deutsche Bundestag im Januar 1965 einstimmig beschloss, der Gründung einer »unabhängigen Forschungsstelle« beizutreten, wird das Institut aus Bundesmitteln finanziert. Hinzu kommen Drittmittel von deutschen und ausländischen Forschungsförderungseinrichtungen.

Seit Januar 2001 ist die SWP in Berlin ansässig. Auf Beschluss des Stiftungsrates wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des früheren Kölner »Bundesinstituts für ostwissenschaftliche und internationale Studien« (BIOst)* sowie der gegenwartsbezogenen Abteilung des Münchner »Südost-Instituts« (SOI) in das Institut der SWP integriert.

Derzeit sind über 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit der SWP tätig. Darüber hinaus arbeiten jährlich bis zu 60 weitere Personen als z.B. Gastwissenschaftler, Stipendiaten, Projektmitarbeiter und Praktikanten im Institut.

Auf SSOAR finden Sie alle Studien der SWP, die seit 2001 erschienen sind und digitalisiert vorliegen.

* Digital vorliegende BIOst-Publikationen (ab 1995) sind im Volltext in SSOAR unter Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien (BIOst) nachgewiesen. Ältere BIOST-Veröffentlichungen werden derzeit in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek digitalisiert und später in der "Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa" (ViFaOst) zu finden sein.